Osteopathie in Paderborn: Behandlung, Ablauf und Anwendungsgebiete
Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform: Untersucht und behandelt wird ausschließlich mit den Händen. Sie betrachtet Muskeln, Gelenke, Faszien und Organe als zusammenhängendes System. In meiner Praxis in der Bahnhofstraße 16 – zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof Paderborn – behandle ich Erwachsene, Schwangere und Kinder.
Termine können Sie jederzeit online buchen oder telefonisch unter 0178 663 6695 vereinbaren.
Mit welchen Anliegen Patienten zu uns kommen
Osteopathen arbeiten immer gerne mit Ärzten zusammen, schließlich steht die Gesundheit des Patienten im Mittelpunkt. Mein Fokus liegt auf der Behandlung „funktioneller Einschränkungen“.
Zu den „funktionellen Einschränkungen“ gehören unter anderem:
- muskuläre Verkürzungen
- Einschränkungen der Beweglichkeit von Gelenken
- Blockierungen in Gelenken
- Einschränkungen im faszialen System
Abzugrenzen sind hier unter anderem „strukturelle Einschränkungen“:
- akute Traumata
- Frakturen
- starke Gelenkarthrose
- akute Entzündungen
- Tumore
- Deformitäten von Knochen/ Gelenken
In diesen Fällen ist Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner!
Ob Osteopathie eventuell als Ergänzung z. B. im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie unterstützen kann, ist mit dem behandelnden Arzt abzuklären.
Häufige Anliegen, mit denen Patienten zu uns kommen:
- Rückenschmerzen und ISG-Blockaden, auch Hexenschuss und Ischias-Beschwerden
- Verspannungen in Nacken und Schultern, z. B. durch Bildschirmarbeit
- Spannungskopfschmerzen
- Beschwerden im Kiefergelenk (CMD)
- Rückenschmerzen in der Schwangerschaft und Beschwerden nach der Geburt
- Beschwerden an Gelenken und Sehnen, z. B. Hüfte, Knie und Fuß oder Tennis- und Golferarm
Auch hier gilt: Osteopathie ist eine Ergänzung zur Schulmedizin!
Bei starken Schmerzen, Infektionszeichen, Entzündungen, Notfällen, etc. lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt untersuchen und beraten.
Bei Rückfragen erreichen Sie mich per E-Mail oder telefonisch. Gern stimme ich mich auch mit Ihren behandelnden Ärzten ab.
Informationen über Osteopathie
Für wen ist Osteopathie geeignet?
Osteopathie eignet sich für Menschen jeden Alters – von Kindern über Schwangere bis zu älteren Menschen. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Jeder Mensch und jede Vorgeschichte ist anders. Deshalb unterscheiden sich auch Techniken, Dauer und Anzahl der Behandlungen von Patient zu Patient. Ziel der Osteopathie ist es, die Beweglichkeit der Strukturen im Körper zu verbessern und so das Zusammenspiel der Körpersysteme zu unterstützen.
Mit welchen Beschwerden kommen Patienten zu uns?
Patientinnen und Patienten kommen häufig mit Beschwerden des Bewegungsapparats zu uns – zum Beispiel mit Rücken- oder Nackenverspannungen, Schulterbeschwerden, eingeschränkter Beweglichkeit oder Beschwerden an Gelenken und Sehnen. Auch während der Schwangerschaft kann eine osteopathische Begleitung eine Option sein.
Ob eine osteopathische Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im ausführlichen Erstgespräch und in der Untersuchung. Bei Beschwerden, die ärztlich abgeklärt werden müssen, verweise ich Sie an Ihren Arzt.
Osteopathische Begleitung kieferorthopädischer Eingriffe
Eine kieferorthopädische Behandlung kann osteopathisch begleitet werden – immer in Abstimmung mit Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden. Mehr dazu auf der Seite Kiefergelenk & CMD.
Die genannten Beispiele beschreiben Anwendungsgebiete der Osteopathie. Ein Heilversprechen oder eine Garantie auf Behandlungserfolg ist damit nicht verbunden. Die Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still begründet. Heutzutage dürfen nur Ärzte oder Heilpraktiker osteopathisch behandeln und prüfen vor jeder Behandlung, ob eine osteopathische Behandlung infrage kommt. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Besuch in der Osteopathie-Praxis das Richtige für Ihre Beschwerden ist, können Sie Ihre Fragen gerne telefonisch abklären.
Die Grundidee der Osteopathie
Die Osteopathie geht von einem einfachen Grundsatz aus: Der Körper ist auf Bewegung angelegt. Sind Gelenke, Muskeln oder Faszien in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, kann sich das auf benachbarte Strukturen auswirken. In der Behandlung versuche ich, solche Einschränkungen zu finden und die Beweglichkeit des Gewebes zu verbessern.
Medizinische Grundlagen der Osteopathie
Die osteopathische Medizin fußt auf einer umfassenden medizinischen Basis. Die Ausübung verlangt einen hohen Grad an medizinischem Fachwissen auf den Gebieten der Anatomie, Physiologie, Embryologie, Histologie und Pathologie sowie tiefgreifende praktische Erfahrung.
Osteopathie wirkt und arbeitet ganzheitlich
Unsere Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke und knöchernen Strukturen sind alle miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Eine falsche Haltung, Blockaden oder eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten können ein Zeichen dafür sein, dass das Zusammenspiel nicht richtig funktioniert. Nach der Vorstellung der Osteopathie könnte man den menschlichen Körper mit einem Uhrwerk vergleichen. Ist ein Zahnrädchen blockiert, können auch andere Teile aus dem Takt geraten. Osteopathen gehen gemäß diesem Ansatz davon aus, dass das Bindegewebe ( Faszien) Störungen von einem Körperteil auf einen anderen übertragen kann (kompensatorische Veränderungen). Die Ursache der Beschwerden muss folglich nicht zwingend beim Symptom zu suchen sein, daher sollten sich Patienten nicht all zu sehr wundern, wenn die Osteopathie Behandlung keineswegs immer dort ansetzt, wo es gerade schmerzt. Der Osteopath wird den Patienten immer in seiner Gesamtheit behandeln, anstatt sich einzelnen Beschwerden zu widmen. Er muss sehr genau um die Anatomie des Menschen und die Zusammenhänge von Muskel-Skelett-System wissen, um Ursachen für Beschwerden ausfindig machen zu können. Spannungen in Knochen, Muskeln und Bindegewebe geben Hinweise, wo Körperfunktionen und Organe beeinträchtigt sein könnten. Hier setzt der Therapeut dann mit seiner Behandlung an.
Was macht ein Osteopath?
Ein Osteopath untersucht und behandelt mit seinen Händen. Patienten empfinden die Osteopathie Behandlung häufig ganz unterschiedlich und fragen bisweilen: was macht ein Osteopath eigentlich? Er sucht nach Zusammenhängen zwischen Ihren Beschwerden und eingeschränkten Strukturen und behandelt mit Mobilisation, Muskel- und Faszientechniken. Die Techniken reichen von sehr sanft bis zu gezielten Impulsen – letztere nur nach Absprache mit Ihnen.
Ist die Praxis barrierefrei begehbar?
Ja. Die Praxis liegt im 2. OG und ist mit dem Aufzug barrierefrei erreichbar. Zur Anfahrt
Hat Osteopathie Nebenwirkungen? Und wenn ja, welche?
Nach der Behandlung können Sie sich müde (oder völlig entspannt) fühlen. Es kann auch das Gefühl eines Muskelkaters auftreten. Gelegentlich verstärken sich die Beschwerden für ein bis zwei Tage kurzzeitig, bevor sie nachlassen. Halten Beschwerden länger an oder werden sie stärker, melden Sie sich bitte bei mir.
Was erwartet mich beim ersten Termin?
Zunächst haben Sie die Möglichkeit, mir in aller Ruhe Ihr Anliegen zu schildern. Um eine aussagekräftige Diagnose stellen zu können, werde ich Sie eingehend zu Ihren Beschwerden befragen und untersuchen. Im Anschluss daran werde ich Sie über die Behandlungsweise informieren und einen möglichen Therapieverlauf mit Ihnen besprechen.
Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen oder veranschauliche Ihnen am Skelett oder einem Modell die bestehende Problematik und wie diese behandelt werden könnte. Sprechen keine Kontraindikationen oder die Notwendigkeit der Erstellung bildgebender Maßnahmen gegen eine Behandlung in meiner Praxis, schließt sich die erste Behandlung direkt an das Erstgespräch an.
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